Nicht jede Diskussion braucht ein Ergebnis.
Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Viel interessanter kann es sein, andere Sichtweisen kennenzulernen, Widersprüche auszuhalten und einander besser zu verstehen.
In meinen moderierten Online-Diskussionsabenden „Zwischentöne“ sprechen wir über aktuelle, auch kontroverse gesellschaftliche Themen: Politik, Medien, Wissenschaft, Erziehung und Fragen unseres Zusammenlebens.
Unterschiedliche Meinungen? Ausdrücklich erwünscht!
Wir leben in einer Zeit, in der Meinungen schnell zu festen Positionen werden und Widerspruch häufig als Angriff empfunden wird. Bei den Zwischentönen wollen wir etwas anderes versuchen.
Unterschiedliche Standpunkte sind ausdrücklich erwünscht. Wir wollen miteinander diskutieren, Argumente hinterfragen und neue Perspektiven entdecken. Auch lebhafte Auseinandersetzungen haben hier ihren Platz.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell Einigkeit zu erzielen oder andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.
Und wenn wir uns nicht einig werden?
Nicht jede Diskussion muss mit einer gemeinsamen Antwort enden. Manchmal ist es schon ein Gewinn, die Fragen danach anders zu sehen.


„Nicht nur die Meinung des anderen ist interessant. Sondern auch das, was sie in uns auslöst.“
Nicht nur miteinander reden. Auch sich selbst wahrnehmen.
Unsere Diskussionen sind zugleich ein Übungsfeld.
Denn gerade dann, wenn jemand unsere Überzeugungen infrage stellt, können wir viel über uns selbst erfahren.
Was geschieht in mir, wenn ich widersprechen möchte? Warum ärgert mich eine bestimmte Aussage? Kann ich noch zuhören, oder bin ich innerlich längst damit beschäftigt, meine Antwort vorzubereiten?
Erst wahrnehmen, dann reagieren.
Solche Reaktionen laufen oft ganz automatisch ab. Wir bemerken sie manchmal erst, wenn wir bereits entsprechend gehandelt haben.
Bei den Zwischentönen wollen wir deshalb immer wieder kleine Momente des Innehaltens einbauen. Nicht um die Diskussion zu unterbrechen oder Gefühle zu analysieren, sondern um wahrzunehmen, was gerade in uns geschieht.
Was wir hier üben, nehmen wir mit.
So können wir üben, zuzuhören, ohne zustimmen zu müssen, zu widersprechen, ohne zu verletzen, und auch einmal etwas unausgesprochen stehen zu lassen.
Was wir dabei entdecken, lässt sich mit in den Alltag nehmen – in Gespräche mit unseren Kindern, Partnern, Freunden und anderen Menschen.
Denn etwas zu wissen bedeutet noch lange nicht,
es auch leben zu können.
Termine & Anmeldung
Ab Dienstag 12. Januar öffnet der Salon der Zwischentöne seine Türen
Jeden zweiten und vierten Dienstag
im Monat um 19.30 Uhr - online.
Jeder Abend widmet sich einem aktuellen, kontroversen Thema. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich.
Teilnahme: 12,00 € pro Abend
Den Zugangslink erhältst du nach der Anmeldung per E-Mail.
